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Openair St. Gallen 2024

Und schon ist es fast einen Monat her. Das OASG 2024 hat uns einen RIESEN Spass gemacht. Gerne teilen wir ein paar Einblicke.

Vor dem OASG:

Seit Wochen nutzten wir jede freie Minute fürs Nähen, damit wir genügend unserer beliebten Fischerhüte anfertigen können. Die letzten Wochen vor dem Openair waren SEHR stressig. Natürlich lief uns die Zeit wieder einmal aus. Wenn man nebenbei noch normal arbeitet, ist es hald einfach auch nicht so einfach alles unter einen Hut zu bringen. Wir legten Abendschichten ein, um die letzten Fischerhüte zu nähen, unseren handgemachten Schmuck zu vervollständigen und und und…

Am Mittwoch in der Woche des Openairs sind wir dann abends bereits ins Geländer gefahren, um die ersten Vorbereitungen zu machen. Auf dem Weg nach St. Gallen Ende der Autobahn bemerkten wir auf einmal, dass die Kupplung nicht mehr funktioniert. Wir konnten nicht mehr in die verschiedenen Gänge wechseln, weil sie blockiert wurden. Nach Autobahnausfahrt sind wir also mitten auf der Strasse stehen geblieben und konnten nicht mehr in die Gänge schalten. Als wir dann endlich wieder in den ersten Gang wechseln konnten, fuhren wir auf einen Parkplatz, um das Problem zu finden / beseitigen.
Leider hatten wir keine Ahnung, was das Problem ist. Lange Rede kurzer Sinn: wir konnten dann im 2. Gang anfahren und den restlichen Weg so ins Geländer fahren. Das Ganze hat uns einiges an Zeit und Nerven gekostet. Im Gelände angekommen, haben wir das Auto ausgeräumt und unseren Container mit den Kleiderstangen eingerichtet. Auch schon die ersten Kleidungsstücke haben wir aufgehängt.
Eigentlich wollten wir noch Kleidervorräte zu unserer Freundin nach St. Fiden bringen, da wir aber diese Schwierigkeiten mit dem Auto hatten und es mittlerweile wieder nach 22:00 Uhr war, mussten wir neu handeln.
Um ca. 23:00 Uhr kam dann der Abschleppdienst und konnte uns glücklicherweise weiterhelfen. Das Problem war die Kupplung. Er konnte es richten und wir konnten endlich erschöpft nach Hause fahren. Es kann nur besser werden.

Am nächsten Tag arbeiteten wir wieder beide normal und nach Feierabend machten wir uns wieder auf den Weg nach St. Gallen. Mit der Hilfe unserer zwei Helfer richteten wir unseren Container fast komplett ein. Wieder waren wir erst kurz vor 24:00 Uhr zu Hause.

Tag 1

Am nächsten Tag war es schon soweit! Das Openair startet. Wir machten uns schon morgens auf den Weg und vollendeten die Einrichtung unseres Containers. Während den letzten Arbeiten kamen auch schon die ersten Besucher. Gemäss unserem Empfinden waren schon sehr viele Leute am Donnerstag vor Ort. Wir konnten uns auf jeden Fall nicht beklagen und hatten schon einen richtigen guten Start.

Übernachten durften wir bei unserer Freundin in St. Fiden. Nochmals vielen Dank an dieser Stelle!! Viel Schlaf gab es trotzdem nicht.

Tag 2

Morgens klingelte unser Wecker um ca. 08:30 Uhr. Während dem wir uns fertig machten, backten wir zwei Pizzas im Backofen für unser Mittagessen. Leider verpassten wir den Shuttlebus am Bahnhof und mussten dementsprechend 40 min auf den nächsten warten. Wir nutzten diese Zeit und frühstückten unsere Pizza. Somit waren wir wenigstens direkt gestärkt. Um 11:00 Uhr waren wir dann ready und wurden auch schon von den ersten Besuchern überrennt. Über Nacht hat es schön geregnet und somit war um uns herum alles SEHR matschig. Auch unser Containerboden war schnell mit einer Schicht Matsch bedeckt. Abgesehen davon, war der Tag echt super. Wir lernten so nette Leute kennen und unsere genähten Fischerhüte stiessen auf viel Begeisterung, was uns natürlich SEHR freute und auch stolz machte! Es war ein super lustiger, schöner, anstrengender Tag. Wir verliessen unseren Container nur um etwas zu Essen holen. Ansonsten waren wir den ganzen Tag / Abend vor Ort und freuten uns über jeden einzelnen von euch.

Tag 3

Am Samstag öffneten wir unseren Stand bereits um ca. 10:00 Uhr. Den ganze Tag über lief es wie verrückt und wir hatten eine Menge Spass. Abends fielen wir erschöpft in unser “Bett”.

Tag 4

Und schon war es Sonntag und somit der letzte Tag des OASG. Wir merkten deutlich, dass wir nicht mehr SO viel Energie hatten wie anfangs, waren aber trotzdem noch sehr motiviert.
Am Nachmittag gingen wir zum Nina Chuba Konzert. Sie war der einzige Act, den wir gesehen haben und sie hat es toll gemacht. Nach dem Konzert ging es direkt zurück zu unserem Container. Das Zusammenräumen hat weniger viel Spass gemacht. Der Boden des Containers war noch immer voller Schlamm und auch einige Kleidungsstücke hat es getroffen. Allen in allem waren wir um ca. 00:30 Uhr zurück zu Hause und fielen völlig erschöpft ins Bett.

Nach dem OASG

Am nächsten Tag hatten wir beide frei. Der Wecker klingelte trotzdem wieder um 09:00 Uhr und dann hiess es putzen. Wir nutzten die Zeit, um das Auto vom Schlamm zu entfernen, unser Lager aufzuräumen, und und und…

Vielen tausend Dank an jeden einzelnen von euch der uns besucht hat! Wir durften so tolle Leute kennenlernen!

Auch ein RIESEN Dankeschön an die Supporter, die wir am diesjährigen Music & Art Festival kennenlernen durften. Es hat uns so gefreut, dass ihr uns auch am Openair wieder besucht und unterstützt habt!

Wir freuen uns, wenn wir den ein oder anderen auch an unserem nächsten Festival, dem Rheinklang Festival am 16. & 17. August treffen werden.